Sie sind hier: Home / News-Einzelansicht

News-Einzelansicht

Wirtschaftliche Themen vertieft und auf Englisch diskutiert

Danil Droxner (10b) und Luca Dessecker (K2) nahmen am internationalen EconomyCamp in Hamburg teil.

Am frühen Donnerstag Morgen begann die Reise zum von der Joachim-Herz-Stiftung organisierten EconomyCamp. Nach einem reibungslosen Flug fanden wir uns in Hamburg am ZOB ein. Von dort wurden die 60 Teilnehmer aus ganz Deutschland und den USA von einem Bus nach Dorchsten-Hüll (bei Hamburg) gefahren, wo wir uns in einem äußerst schönen, bäuerlichen Seminarzentrum wiederfanden. Am ersten Tag stand vor allem die Selbstvorstellung und Gruppenbildung im Vordergrund.  Schnell bildeten sich Freundschaften und man erzählte sich lachend viele Geschichten aus seinem jeweiligen Bundesland. Deutsche und Amerikaner begannen ihre Meinungen und Ansichten auszutauschen und über das ganze Camp hinweg mangelte es nie an lebhaften, interessanten Gesprächen.

Am Freitag fanden dann den ganzen Tag Diskussionen im Format eines Barcamps statt. Die Teilnehmer entschieden also selber über die wirtschaftlich orientierten Themen, über die sie debattieren wollten. Dabei waren die Diskussionen in einstündige Sessions gegliedert. Die Sessions wurden dann auf einem Etherpad, Instagramm und Twitter von den Teilnehmern selbst dokumentiert. Dabei ging es um ganz grundlegende Themen wie „What are the impacts of import tariffs on the global economy?“.

Die Sessions fanden meist auf Englisch statt. Am Abend ließen wir den Tag entspannt an einem Lagerfeuer ausklingen.

Am Samstag stellten wir Experten, die im Bereich der Wirtschaft tätig waren, Fragen, die uns in den Sessions aufgekommen waren.  Diese wohnten dann auch den zwei weiteren Sessions bei. Am Nachmittag genossen wir eine Bootsfahrt zu den Landungsbrücken in Hamburg und erkundeten in Gruppen die Stadt. Zufällig war genau an diesem Wochenende in Hamburg Hafenjubiläum, was das Ganze noch einmal interessanter machte. Nach einem gemeinsamen Abendessen in Hamburg ging es zurück nach Dorchsten-Hüll.

Am Sonntagmorgen hieß es dann auch schon Abschied nehmen, was wohl das Schwierigste am ganzen Camp war.  Nach einer (weniger) angenehmen Rückreise endete das deutsch-amerikanische Jugendcamp.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir das EconomyCamp auf jeden Fall weiterempfehlen würden. Bei der Bewerbung um die knappen Plätze im EconomyCamp, das für uns von der Reise bis zur Verpflegung kostenlos war, muss man seine bisherhigen Erfahrungen mit Wirtschaft dokumentieren. Wer sich aber für wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Themen interessiert, ist beim Camp prima aufgehoben. Insbesondere der Kulturaustausch zwischen Deutschen und Amerikanern, sowie die interessanten Debatten machten das Camp zu einer einmaligen Erfahrung. In einer entspannten Atmosphäre ist es möglich viele neue Kontakte zu knüpfen und sich abseits der Schule mit all seinen Fähigkeiten zu entfalten. Wie einst schon Benjamin Franklin bemerkte, bringt eine Investition in Wissen und Erfahrungen immer noch die besten Zinsen und eines ist durch das EconomyCamp auf jeden Fall zu genüge möglich: Erfahrungen sammeln!

Zurück zur Übersicht

Von: Luca Desscker und Danil Droxner