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California Dreaming

Zum zweiten Mal fuhr eine Carlo-Schülergruppe nach Visalia. Ein Erfahrungsbericht.

Am 30.3.2018 amerikanischer Zeit kamen wir, 14 Achtklässler/innen mit Frau Kopp und Herrn Yasin, nach etwa 10h Flug in San Fransisco an.

Alles war neu hier, anders, beeindruckend: Palmen, Cable Cars und riesige Gebäude. Auch war es hier ca. 25 Grad heiß – eine riesige Veränderung für uns, die wir gerade noch aus dem trüben Wetter in Deutschland kamen.

Nach dem Frühstück am ersten Tag liefen wir zu dem bekanntesten Cable Car Stop in San Fransisco, wo wir erst einmal über eine Stunde anstehen mussten. Doch es gab hier so viel zu betrachten und das Wetter war wirklich angenehm. Der Cable Car brachte uns zur steilsten Straße in SFO. Von unten sah die Straße wirklich kurios aus.

Am Fisherman´s Wharf durften wir für uns die Gegend entdecken. Wir aßen etwas, wieder in Gruppen, und schauten uns die Läden, welche hauptsächlich Souvenirs enthielten an. Dann fuhren wir noch mit Fahrrädern zu der Golden Gate Bridge, zunächst hatten wir alle überhaupt keine Lust dazu, doch hinterher befanden wir alle den Ausflug für gelungen. Vor der Brücke zu stehen war toll – so viele Leute träumen davon einmal hierher zu kommen! Wir hatten übrigens Glück das wir die Brücke überhaupt sahen, da sie meist vollkommen im Nebel verschwindet.

Am zweiten Tag eroberten wir Sausalito. Auf der Fähre dorthin hatten wir einen großartigen Blick auf Alcatraz, San Fransico und die mit Nebel umhüllte Golden Gate Bridge, über die wir dann liefen, was ein recht langer Spaziergang war. Anfangs war uns das viel zu anstrengend doch dann sahen wir Delfine in der Bay und diese roten Pfeiler, Laternen und Seile werden wir nie wieder vergessen. Nach einem Vormittag bei den Painted Ladies und im Hippie Viertel hieß es dann „See you soon, San Fransisco“ und voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg zu unseren Gastfamilien zu sehen, die uns.

Am Flughafen empfingen uns unsere Familien mit bunten Plakaten und die Anspannung fiel endlich ein wenig von uns ab.

Am nächsten Tag war unser erster Tag in der Schule, natürlich wurden wir neugierig beäugt. Wir stellten uns kurz in dem Gottesdienst vor, der vor dem Unterricht stattfand.

Der Schulalltag war für uns komplett anders als in Deutschland, die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern war fast freundschaftlich, doch trotzdem war es auf eine Art strenger.

Unser erster großer Ausflug war eine Fahrt auf eine Cattle Ranch und durften sogar auf eine Kälberwaage stehen. Am Nachmittag fuhren viele von uns schon los zu einem Wochenendtrip mit ihren Familien, manche blieben auch zu Hause, doch wir hatten alle eine wunderbare Zeit zusammen. Am Montag mussten wir früh aufstehen, da wir uns schon um 5,30 Uhr an der Schule trafen, um in den Yosemite Nationalpark zu fahren. Im Yosemite machten wir eine kleine Wanderung und sahen riesige Wasserfälle – man konnte kaum Fotos machen, so sehr spritzte das Wasser einem ins Gesicht. Dann ging es endlich auch nach LA. Dort schauten wir uns das Hollywoodsign von zwei verschiedenen Perspektiven an und liefen über den Walk of Fame. Es war schwer zu realisieren das wir jetzt hier waren, dort wo wir alle von geträumt hatten einmal zu sein, da waren wir, kaum zu glauben! Wir fuhren auch durch Beverly Hills, das wir uns glamouröser vorgestellt hatten, doch Gucci und Prada überzeugten uns dann in der Shopping Hauptstraße. Zum lockeren Ausklang fuhren wir noch an den traumhaften Santa Monica Pier, und dann ging es auf die lange Heimfahrt, die durch unsere Gesangseinlagen sogar unterhaltsam war. Die Amerikaner kennen jetzt den German Schlager.

Am letzten Tag waren die meisten wirklich aufgeregt auf den School Dance, so etwas ist uns ganz fremd, ein Tanz mit Tanzpartner. Um 17:00 Uhr trafen wir uns alle bei der Beno, Familie die auch zwei Austauschschüler von uns beherbergte und ein riesengroßes Haus besaß.

Wir wurden alle mit IN´N OUT Burger verköstigt. Die Stimmung war hervorragend. Der Abschiedsschmerz war gegen Ende deutlich zu spüren: Es gab sogar ein paar Tränen.

So geht eine Reise zu Ende, die wir sicher nicht so schnell vergessen werden, wenn überhaupt jemals. Dieser Bericht reicht wirklich nicht aus alles zu erzählen, wir haben so viele Eindrücke, gute und schlechte, kleine und große gesammelt, ich glaube wir haben so viel gelernt auf dieser Reise, was wir niemals in der Schule hätten lernen können, wir wären alle gerne noch länger geblieben.

Doch die zwei Wochen haben gereicht, um wenigstens ein kleines Stückchen von Kalifornien kennenzulernen…und es reichte auch um viele neue Menschen kennenzulernen und vielleicht sogar Freundschaften fürs Leben zu gründen.

 

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Von: Hannah Wachter, 8b