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What a Challenge!

Job-Shadowing: Vier CSG-Lehrerinnen erleben Unterricht im englischen Durham mit.

Ende Juni ging es im Rahmen der Lehrerfortbildung Erasmus+-KA1 (s. Bericht Fr. Löffler) aufs Neue nach Bishop Auckland bei Durham (England). Nachdem die Novembergruppe so positiv und erfüllt von ihrer Englandreise zurückgekehrt war, hatte es intensive gemeinsame Nach- und Vorbereitungssitzungen gegeben, damit die zweite Gruppe (Conze / Kunze / Lewis / Linke) gut gerüstet reisen konnte.

Auch wenn sich unser Hauptfokus auf das Thema „Differenzierung im Unterricht“ richtete, so konnten wir durch unsere Hospitationen ganz allgemein bemerkenswerte Eindrücke, Vorgehensweisen, Verhaltensmuster mitnehmen. Unsere Schulsysteme mögen sich in einigen Details unterscheiden, doch sind zahlreiche Elemente aus der Unterrichtspraxis in England bei uns sehr wohl anwendbar.

Zum andern bringt job-shadowing jedem Lehrer persönlich die Möglichkeit, das eigene Tun und Handeln neu einzuordnen, zu reflektieren. Ja, vielfach arbeiten Lehrer international ähnlich, was sicherlich eine gute Grundlage ist. Und dennoch sind neue Inputs sowohl für das eigene Berufsleben als auch für unsere Kundschaft, die Schüler, extrem sinnvoll. An der St. John’s School wird das Lernen sehr hoch gehalten! Der Wert des Wissenserwerbs wird dort gern und häufig auf sportliche Art betont („It’s like a game, a competition“) und umgesetzt.

Das parallel zum Schulalltag angesetzte Kulturprogramm führte uns u.a. nach Durham, wo wir rund um die Cathedral (Harry Potter-Kulisse!!) mitten in eine riesige examination-Veranstaltung gerieten: Der feierliche Studienabschluss aller in ehrwürdigen Roben.

Zudem wurde extra für uns ein äußerst freundlicher Empfang im Rathaus mit Bürgermeister und Landrat sowie Kulturattaché anberaumt. Hier sprachen wir bereits über Pläne für die Kulturnacht 2018 (mit englischen Schülern…surprise surprise!)

A propos Kultur – diese führte uns einen Abend nach Newcastle zum richtig professionellen „Sängerwettstreit“ mehrerer Schulen aus dem County. Very impressive!

Besonders spannend war dann zum Abschluß unseres Aufenthalts noch der Begrüßungsabend für die neuen Schüler des year 7 (entspricht unseren 5. Klassen), an dem u.a. die Schuluniform vorgestellt wurde.

Ein vorläufiges Fazit (denn das Projekt geht weiter!): Der Blick über den eigenen Tellerrand und hinein in eine anderssprachige Schulwelt hat unseren Horizont erweitert. Vieles nehmen wir mit und lassen es schon jetzt in unseren Schulalltag einfließen.

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Von: Suzanne Kunze