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"Inshuti"- die Geschichte einer Freundschaft

Regisseure zeigten vor knapp hundert Besuchern ihren Film.

Inshuti heißt Freund auf Kinyarwanda, einer der offiziellen Sprachen Ruandas. Und von einer wirklich ungewöhnlichen Freundschaft erzählt der Film "Inshuti", den die Regisseure selbst am Donnerstag im Carlo zeigten. Vor vierzig Jahren nahm die Großmutter des Regisseurs Niels Bauder eine junge ruandische Mutter bei sich auf, die sonst ihre Tochter in ein Kinderheim hätte tun müssen. Nach einem Jahr kehrt die junge Afrikanerin zurück in ihre Heimat, aber der Kontakt bleibt bis heute bestehen.

Niels Bauder und seine Freundin Franzi Bausch begaben sich letztes Jahr auf die Reise nach Ruanda, um einen Film über diese deutsch-ruandische Freundschaft zu drehen. Die Aufnahmen sind bewegend, bunt, zeigen das Leben, wie es ist - in Ruanda und auf der Schwäbischen Alb bei Bauders Oma.

So schaute das zahlreiche Publikum auch gebannt der Geschichte zu und hatte im Anschluss viele Fragen. Eingereicht bei der Universität Tübingen als Bachelorarbeit in Medienwissenschaften, ist der Film ein 45-minütiger Zusammenschnitt aus ursprünglich sechzig Stunden Filmmaterial. Die Bestnote haben die beiden Regisseure sich dafür redlich verdient.

FILM "INSHUTI"-

Die Geschichte einer Freundschaft

VON FRANZI BAUSCH UND NIELS BAUDER

In Ruanda sagt man: Gute Freunde, also "Inshuti", findet man in schweren Zeiten. Davon handelt der Dokumentarfilm von Franzi Bausch und Niels Bauder.

"Inshuti" erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die über viele Jahre, viele Kilometer und verschiedene Kulturen hinweg Bestand hat.

Dabei schafft es der Film eine positive Geschichte aus Ostafrika zu erzählen, die mit Ruanda ein Land zeigt, in dem die Menschen an die Zukunft glauben.

Am Ende der Reise ist ein Dokumentarfilm entstanden, der liebevoll zeigt, was entstehen kann, wenn man Fremden nicht mit Angst, sondern mit Offenheit entgegentritt.

Eine Geschichte die Mut macht und zum Nach- bzw. Umdenken anregt.

Der Film wurde von den beiden Studierenden komplett ohne fremde Hilfe realisiert. Sie übernahmen selbst alle Bereiche der Planung, Dreharbeiten und Postproduktion. Finanziert wurde das Projekt über die Crowdfunding-Plattform "Kickstarter."

Der Film wird in Anwesenheit der Regisseure bei uns am CSG gezeigt. Nach der Vorführung gibt es Gelegenheit zur Diskussion.