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Lateinamerika wird lebendig

Eduardo Castro erzählte aus erster Hand von der Situation in Venezuela - und brachte tolle Musik mit.

Am Montag, dem 15.1.2018 sorgten Frau Forst von der Bundeszentrale für politische Bildung und Eduardo Ramírez Castro, ein bekannter Musiker aus Venezuela, dafür, dass Lateinamerika vor den Augen der Spanisch-10er und einiger Oberstufenschüler lebendig wurde.

Nach einer kurzen musikalischen Darbietung des Venezolaners auf dem Nationalinstrument seines Landes, einer kleinen viersaitigen Gitarre namens „Cuatro“, die alle begeisterte, gab Frau Forst anhand von Bildern einen Überblick über verschiedene lateinamerikanische Länder.

Danach ging Eduardo Ramírez Castro konkret auf Venezuela ein, vor allem auf die aktuelle Krisensituation: Er schilderte ein Land kurz vor dem Zusammenbruch, das von Inflation, Unterdrückung der politischen Opposition, Versorgungsengpässen bei Nahrungsmitteln und Medikamenten und zum Teil gewalttätigen Demonstrationen geprägt ist.

Es war ein eindrücklicher Vortrag, gehalten von einem direkt Betroffenen, eine willkommene Abwechslung zum normalen Schulalltag.