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Alte Liebe rostet nicht

Wieder einmal besuchte eine Russischlerngruppe unsere Partnerstadt Petrozawodsk - Anastasia Hirschs Reisebericht zeigt, dass der Besuch wie immer ein Erlebnis war.

Ein Austausch ist ein tolles Erlebnis: man lernt die Kultur eines anderen Landes kennen, in einer anderen Familie zu kommunizieren und auf der jeweiligen Sprache zu reden. Das ist auch mein Eindruck des Russlandaustausches: wir haben eine vollkommen andere Kultur kennengelernt und ein völlig fremdes Land bereist. Unsere Fahrt mit Flugzeug und Zug nach Petrozawodsk dauerte von 4 Uhr früh bis nachts um 23 Uhr, also ganze 19 Stunden. Als wir dann erstmal dort waren, waren wir viel in der Natur unterwegs, z.B. bei Wasserfällen und auch in Ruskeala, einem Marmorsteinbruch nahe bei Finnland, außerdem besuchten wir die berühmte Insel Kizhi mitten im Onegasee. Wir lebten eine Woche lang bei unserer Gastfamilie und lernten den normalen Schulalltag und unsere Partnerstadt Petrosawodsk kennen. In der Schule arbeiteten wir an einem Spieleprojekt, d.h. wir bastelten Spiele, die mit Tübingen und Petrozawodsk zu tun hatten. Der Abschied voneinander viel uns allen schwer, wir hatten uns schon in die Familie eingelebt, doch unsere Russlandreise war noch nicht vorbei: nach dem ,,Abschied" fuhren wir weiter nach Sankt-Petersburg, einer der schönsten Städte Russlands. Wir waren dort zwar nur 3 Tage, doch sehr beeindruckt, denn die Stadt war natürlich sehr schön, wie von einer Großstadt zu erwarten. Jedoch war sie auch recht altmodisch aufgebaut, denn die Hauptstraße war von alten Gebäuden geschmückt. Wir erfuhren viel über die früheren Zaren Russlands und besuchten die Eremitage, eine der bekanntesten Kunstaustellungen Russlands. Man kann auch sagen, dass wir um einiges selbstständiger wurden, denn wir waren die meiste Zeit in Kleingruppen unterwegs. Durch diesen Austausch haben wir nicht nur gelernt, dass Russland gar nicht so ist, wie man es sich erzählt, sondern dass es viel schöner ist, dass man dort viel erleben kann und dass die Menschen sehr sozial eingestellt sind.

Von Anastasia Hirsch (Klasse 10c)

Ermöglicht wurde die Begegnung durch die Förderung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch. Als bundesweites Koordinierungsbüro für den Jugend- und Schüleraustausch mit Russland, fördert sie nicht nur, sondern begleitet die Organisation der Projekte, schafft Möglichkeiten, sich mit anderen Akteuren zu vernetzen und gibt Anregungen für die Gestaltung von Begegnungen.

Von: Eva Rode

 

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Von: A.Hirsch/E. Rode