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C'est genial!

Französisch-Schülerinnen räumen zwei Jahre hintereinander Preise beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen ab und gewinnen eine Fahrt nach London.

Im vergangenen Schuljahr nahmen Chiara Kiran Valverde und Zoe Späth, heute Klasse 9, am Bundeswettbewerb Fremdsprachen, Französisch, teil und gewannen einen Buchpreis.

Im Jahr davor waren es Maike Salzmann, Johanna Bäumer und Clara Sökler Sánchez, damals 9. Klasse, die als Team in der Kategorie Video teilnahmen. Sie gewannen mit ihrem Erstlingsfilm „Silentium“ den dritten Landesplatz in Baden-Württemberg. Mit diesem Preis waren ein Preisgeld von 100 Euro und - als absolutes Highlight - eine dreitägige Londonfahrt für insgesamt acht SchülerInnen verbunden.

Was die Nachwuchsfilmemacher dort erlebten, erzählt Yara Rempiss:

Am 15. bis zum 18. November 2015 nahmen wir sieben SchülerInnen aus der zehnten Klasse in Begleitung von Frau Traeger-Silva eine 14-stündige Bus- und Schifffahrt auf uns, um nach London zu kommen und dort zwei Tage zu bleiben. Wir gingen nach dem Check-In in unserem Hotel im Stadtteil Paddington so gut wie sofort schlafen, um am nächsten Tag ausgeruht für eine Stadtführung und einen Workshop im Shakespeare‘ s Globe  zu sein (was wir dann aber dann doch nicht so richtig waren).

Nach dem indischen Mittagessen auf dem Borough Market ging es gleich weiter zur zweiten Stadtführung durch das Londoner Geschäftsviertel Docklands über dem Nullmeridian in Greenwich mit anschließender Bootstour auf der Themse bei Nacht zurück. Diese war wirklich schön, denn viele reiche Londoner hatten, wie uns gesagt wurde, eine große Freude daran, ihre Häuser von außen anzuleuchten (diese Idee hat manchen von uns sogar so gut gefallen, dass sie auch in Deutschland wieder aufgegriffen wurde).

Wir entschieden uns, den Abend damit zu verbringen, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Wir fuhren bis zu Kings Cross, wo wir am Gleis 9 ¾ Fotos mit einem halb in die Wand eingelassenen Koffertrolley machen konnten - wie uns ein Angestellter dort erklärte, gab es die Säule aus den Harry Potter Filmen leider nicht in echt.

Hungrig fuhren wir zum Essen zum Piccadilly Circus um nach Chinatown zu gehen und dort zu essen. Obwohl sich die „Town“ nur als zwei Straßen entpuppte, aßen wir dort sehr leckeres und für London gar nicht mal so teures frittiertes Gemüse oder Fleisch mit Reis.

Am nächsten Tag hatten wir eigentlich geplant, anstatt die U-Bahn zu nehmen einen längeren Spaziergang in die Innenstadt zu machen. Dieser endete aber in einer ziemlichen Desorientierung seitens der Lehrkräfte und so mussten wir die kleine Wanderung schlussendlich abbrechen und auf die Underground umsteigen, wogegen die meisten von uns jedoch nicht sonderlich abgeneigt waren.

Da es heftig regnete und wir zudem alle verschiedene Wünsche hatten, was unsere Freizeitgestaltung betraf, trennten wir uns mittags in Gruppen, um an verschiedene Orte zu gehen.

Meine Gruppe ging zum Beispiel erst ins British Museum und später nach Oxford Circus und in die Regent Street, um Tea- Food- und Fashionstores zu besuchen, während die anderen ins Tate Modern Museum oder zu Harrods fuhren.

Am Abend trafen wir uns nach einigen kleinen Komplikationen in Canary Wharf, um dort Proviant für die Heimreise zu kaufen.

Die Rückfahrt verlief nicht ganz ohne Komplikationen, da so hoher Wellenhang herrschte, dass die Achtuhrfähre erst um Mitternacht ankam und fast allen schlecht war, wobei die meisten sowohl Schifffahrt als auch Übelkeit verschliefen.

Alles in allem waren es zwei sehr schöne Tage mit netten Leuten und für England sehr schönem Wetter. Und wir haben viel gesehen, obwohl man niemals in zwei Tagen in einer Stadt wie London alles sehen kann, was man möchte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Von: Yara Rempiss